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Der neue Lehrplan ist da!

Weshalb braucht es einen neuen Lehrplan? Was ist neu? Was ändert sich? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie auf den folgenden Seiten.

Warum ein neuer Lehrplan?

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Der aktuell gültige Lehrplan für Liechtenstein entspricht in mehreren Belangen nicht mehr den heutigen Anforderungen.

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Er wird insbesondere den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie den MINT-Fächern nicht mehr gerecht.

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Die Angleichung des Lehrplans ist wichtig, damit der Anschluss an die weiterführenden Schulen in der Schweiz gesichert bleibt.

Der Liechtensteiner Lehrplan...

  • beschreibt den Bildungsauftrag des Staates an die Schulen. Er legt die Bildungs- und Lernziele fest und regelt die Unterrichtszeit.
  • baut auf den Grundlagen des Deutschschweizer Lehrplans 21 auf – unter Berücksichtigung der landesspezifischen Gegebenheiten.
  • ermöglicht durch die Nähe zum Deutschschweizer Lehrplan 21 eine bessere Mobilität und stellt den Anschluss an die weiterführenden Schulen sicher.
  • umfasst drei Zyklen und zeigt den Lernweg über elf Schuljahre auf – vom Kindergarten bis zum Ende der Sekundarstufe I.
  • stellt Kompetenzen ins Zentrum. Es geht darum, was die Schülerinnen und Schüler am Ende von Unterrichtszyklen wissen und können sollten.
  • formuliert Grundansprüche und zusätzlich überfachliche Kompetenzen.
  • stärkt den Bereich Medien und Informatik.
  • baut auf Bewährtem auf und entwickelt es weiter.
  • gewährleistet die Methodenfreiheit der Lehrpersonen.

Was ändert sich?

1

Im Kindergarten wird der Unterricht wie bis anhin fächerübergreifend gestaltet. Das spielerische Lernen steht im Vordergrund. Durch das Spielen werden die motorische Entwicklung, die Wahrnehmung, die zeitliche und räumliche Orientierung, das mathematische Grundverständnis, die Fantasie und Kreativität sowie die Sprache und die Ausdrucksfähigkeit gefördert.

2

In der Primarschule und auf der Sekundarstufe I werden mehrheitlich die gleichen Fächer wie bisher angeboten, bis auf folgende Ergänzungen:
Natur, Mensch, Gesellschaft erhält in der Primarschule mehr Gewicht. Dank zusätzlicher Unterrichtszeit findet eine breitere Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen, historischen und sozialen Themen statt. Auf der Sekundarstufe I wird Natur, Mensch, Gesellschaft in fünf verschiedene Fächer aufgeteilt. Im Fach Wirtschaft, Arbeit, Haushalt werden die hauswirtschaftlichen Inhalte um volkswirtschaftliche Themen erweitert.

3

Lebenskunde und Berufliche Orientierung fördert bei
den Jugendlichen die Auseinandersetzung mit sich selbst, der Arbeitswelt, geschlechtsspezifischen, sozialen und kulturellen Normen und Prägungen sowie gesellschaftlichen Diskriminierungen.

4

Neu besuchen Schülerinnen und Schüler der Primarschule, die vom katholischen oder evangelischen Unterricht abgemeldet sind, den Unterricht „Ethik und Religionen“ im Bereich Natur, Mensch, Gesellschaft.

Adresse

Schulamt des
Fürstentums Liechtenstein
Austrasse 79
Postfach 684
9490 Vaduz

Kontakt

E-Mail: info@lile.li 
Tel: +423 236 67 70